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Das Zentrum für Theorie und Methoden der Kulturwissenschaften der Universität Göttingen lädt ein:

 

 

 

 

 

Featured Thinker: Michael Giesecke


Die Entdeckung der kommunikativen Welt

Donnerstag, 22. Juni 2017


Tagungsort: Waldweg 26, Raum 0.701


12.30-14.00
Transregionale Geschichte:
Prinzipien und Methoden der komparativen Historiographie kultureller Kommunikation

15.00-16.30
Die frühneuzeitliche Medienrevolution:
Der Buchdruck als Katalysator kulturellen Wandels


17.00-18.30
Kommunikation und Information im digitalen Zeitalter
Michael Giesecke: Die Entdeckung der kommunikativen Welt, Frankfurt a.M. 2007:
 „Auf der Suche nach posttypographischen Bildungsidealen“, S. 481-510.
Michael Giesecke: Die Gutenberg-Galaxy und die Krise der Nationalstaaten, 2016.


In jedem Jahr bietet das Zentrum für Theorie und Methoden der Kulturwissenschaften unter der Überschrift Featured Thinker einer breiten Universitätsöffentlichkeit, besonders aber auch Doktoranden und Doktorandinnen sowie jungen Postdocs die Möglichkeit, in einer eintägigen
Veranstaltung mit einem zentralen Theoretiker*in der Cultural Turns zu diskutieren. Nach Arjun Appadurai, Mieke Bal, Tim Ingold, Gottfried Boehm und Hayden White freuen wir uns sehr, mit Michael Giesecke einen intellektuell herausragenden Denker der deutschen Medienwissenschaft einladen zu dürfen.
Im Mittelpunkt von Michael Gieseckes Arbeit steht die Erforschung menschlicher Kommunikationssysteme, die er unter anderem aus historischer, psychologischer und medienwissenschaftlicher Sicht heraus untersucht hat. Besonders ist dabei sein Anliegen die Heterogenität dieser Gegenstände als Grundlage seiner methodisch-theoretischen Zugriffe zu machen. Schwerpunkte seiner Arbeit bilden neben historisch-medienwissenschaftlichen Arbeiten zum Buchdruck in der frühen Neuzeit, die Visionen der Informationsgesellschaft und die Entwicklung einer komparativen Kommunikationswissenschaft. Die Themen, die wir in der eintägigen Veranstaltung diskutieren werden, kreisen um den Fokus des Kommunikationsbegriffs, gehen spezifisch dadurch aber auch auf transregionale Geschichte, digitale Medien, Typographie und das Verständnis von Textualität ein. Die Veranstaltung ist damit breit anschlussfähig an eine Fülle geistes- und kulturwissenschaftlicher Fächer.
Wie für das Veranstaltungsformat üblich werden wir zentrale Texte und Thesen von Michael Giesecke gemeinsam diskutieren. Die jeweiligen Sitzungen werden eingeleitet von kritischen Stellungnahmen von Göttinger Wissenschaftler*innen.
Die im Programm genannten Texte können auf der Webpage des ZTMK heruntergeladen werden (http://www.uni-goettingen.de/de/90723.html). Um den Tag optimal vorbereiten zu können, bitten wir Sie, sich unter der E-Mail Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anzumelden. Für weitere Nachfragen können Sie sich gerne auch an Prof. Dr. Stefan Haas (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) wenden. Für die Veranstaltung entsteht ein Unkostenbeitrag pro Teilnehmer*in in Höhe von 4 €.