*1949

1970 - 76 Studium der Germanistik, Politik und Soziologie an der TU Hannover und der FU Berlin.
1976 - 1979 Studien zur Sprach- und Kulturgeschichte der frühen Neuzeit am Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld (Leitung R. Koselleck) und als Stipendiat der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel .
Gleichzeitig Mitarbeit in mikroanalytischen Projekten zur Untersuchung nonverbaler und verbaler therapeutischer, instruktiver u.a. Kommunikation.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am FB Sozialwesen der GH Kassel, Forschung und Lehre zu Einzel- und Gruppentherapien und zu Supervisions- und Balintgruppen. Fortbildung in verschiedenen Beratungsansätzen.
Ab 1981 Mitarbeiter und später Hochschuldozent an der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft im Fach Linguistik (Pragmatik, Sprachsoziologie und -geschichte) der Universität Bielefeld, Promotion (Methodologie kommunikativer Sozialforschung).

1989 Habilitation (Sprach- und Kommunikationswissenschaft) über den medien- und kommunikationsgeschichtlichen Umbruch in Europa im 15. / 16. JH.
1989/90 Vertretung der Professur für Deutsche Sprachgeschichte an der Katholischen Hochschule Eichstätt.
1993 Professur für 'Kommunikationslehre' im Institut für Gartenbauökonomie der Universität Hannover. Entwicklung eines Curriculums für die Vermittlung kommunikativer Schlüsselqualifikationen an Ingenieure und Naturwissenschaftler. Forschungen zur kulturgeschichtlichen und psychologischen Dynamik der Beziehung Mensch - Pflanze und von gartenbaulichen Tätigkeiten. Gruppendynamische Trainings und Supervision von Praktikern.

Seit 1999 Lehrstuhl für Vergleichende Literaturwissenschaften mit den Schwerpunkten Kultur- und Medientheorie, Mediengeschichte an der Philosophischen Fakultät der Universität Erfurt. Projekte zur internetgestützten Wissensvermittlung (BMBF), ästhetischen Kommunikation (TANZ2000.AT Wien), Netzliteratur (Tagung p0es1s 2001) und zur Mediengeschichte.