Das Grundmodell elektronischer Vernetzung und Informationsverarbeitung
ist einfach. Wie schon Konrad Zuse formulierte, funktionieren die Informationssysteme
wie ein Relais, können einen Input entweder weiterleiten oder nicht,
bzw. zwischen zwei Wegen hin und her schalten. Sie sind also offen nur für
einen Informationstyp, elektrische Schwingungen. Alle anderen Umweltereignisse:
Stoßen, Rufen, Anblicken usf. bemerken sie nicht. I.d.S. muß
man die Grundzellen technischer Informationsverarbeitung als monosensuell
und monoeffektiv bezeichnen. Sie sind auf einen Input und einen Output
Typ spezialisiert. In ihnen findet keine Vernetzung unterschiedlicher Informationen
und damit auch keine Kommunikation statt.
Komplexere informationsverarbeitende Systeme entstehen dann, wenn mehrere
solcher Zellen miteinander vernetzt werden. Dabei wird häufig, etwa
von den Vertretern neuronaler Netze ausdrücklich betont, daß
die spezifische Leistung solcher mehrzelligen Informationssysteme ausschließlich
durch die Netztopologie, also die Art und Weise, wie die einzelnen Knoten
untereinander in Beziehung stehen, bestimmt wird.[1]
Diese Vorstellung relativ einfacher informationsverarbeitender
'Zellen', die sich erst durch Vernetzung komplizieren, findet eine Entsprechung
in neurologischen und biologischen Modellen. Bekanntlich stellt man sich
auch das Gehirn als zusammengesetzt aus verschiedenen, kaum differenzierten
Nervenzellen und Vernetzungsmedien, Synopsen, vor. Und auch diese Neuronen
sind monosensuell: Sie reagieren auf positiv oder negativ geladene Ionen,
also auf die Ladung chemischer Elemente, vor allem von Natrium.[2]
Vermutlich hat die biologische Vorstellung von der Entwicklung des Lebens
von den Ein- zu den Vielzellern solche Modelle inspiriert. Rückhalt
findet sie allerdings auch durch den Blick auf die soziale Kommunikation,
die man sich ja ebenfalls als Vernetzung gleichartiger Elemente, eben der
Menschen, vorstellt. Die Idee, daß die Zellen sozialer Kommunikationssysteme
ebenfalls einfach, und d. h. monosensuell arbeiten, hat die Buchkultur mit
ihrer Prämierung monomedialer Vernetzung enorm gefördert. Wie
in den ersten Kapiteln ausgeführt, stellt man sich den 'Sender'/Autoren
als einen Beobachter vor, der seine Umwelt mit den Augen betrachtet und
die dabei gewonnenen Erfahrungen schriftlich, sichtbar für den 'Empfänger'/
Leser darstellt. Sender und Empfänger werden als strukturell homomorph,
also als ähnlich einfach aufgefaßt.
Sobald wir uns multimedialer Informationsverarbeitung
zuwenden, müssen wir neben dieser Dimension bloß struktureller
und quantitativer Komplexität eine weitere Dimension in Betracht
ziehen: Typendifferenzierung der Elemente und ihrer Verbindungen. Multimediale
Informationssysteme sind notwendig mehrzellig, aber darüber hinaus
unterscheiden sie sich durch eine besondere Form interner Differenzierung
von den monomedialen Informationssystemen. Sie müssen über mindestens
zwei unterschiedliche Typen von Sensoren und Effektoren verfügen.
Nur deshalb können sie nicht nur gleichartige sondern auch unterschiedliche
Medien nutzen, unterschiedliche Informationsarten verarbeiten. Wie die
Mehrzeller im Tierreich verfügen sie also über spezialisierte
Teilsysteme/ Zellen. Diese spezialisierten Sensoren/ Effektoren sind trotz
aller Vernetzung insoweit unabhängig, dass sie zur gleichen Zeit
verschiedene Informationen empfangen, bzw. ausdrücken können.
Diese Betonung der Typendifferenz ist notwendig, um komplexe monomediale
Informationssysteme, die über mehrere gleichartige Sensoren, z. B.
zwei Augen, verfügen, von solchen Informationssystemen zu unterscheiden,
die eben über qualitativ unterschiedliche Sensibilitäten/ Ausdrucksmöglichkeiten
also z.B. Augen und Ohren bzw. Sprechen und Handeln, verfügen. Selbst
wenn wir ins technische Paradigma wechseln und die Medien nur durch Frequenzbereiche
elektromagnetischer Wellen unterscheiden, so setzen 'multimediale' Informationssysteme
Sensoren mit unterschiedlichen Frequenzbereichen, also spezialisierten
Teilsystemen, die gegeneinander abgeschottet sind, voraus.
Über die Dynamik und Tektonik solcher echter multimedialer Informationssysteme
wissen wir bislang sehr wenig. Alle einigermaßen ausgearbeiteten
und sozial verbreiteten Erkenntnis- und Darstellungstheorien sind monomedial.
Die visuelle Wahrnehmungstheorie hat es bezeichnenderweise noch nicht
einmal zu einer Theorie komplexer monosensueller Informationsverarbeitung,
das wäre dann mindestens eine Theorie binokularen, also zweiäugigen
Sehens, gebracht. Die Zentralperspektive modelliert nur die Wahrnehmung
eines Auges und entsprechend sind auch die technischen Simulationen, wie
Film und Videokameras einäugig geblieben.
Diese brutale Komplexitätsreduktion, die unsere neuzeitliche Kultur
im Hinblick auf die Informationsverarbeitung vorgenommen hat, kann gar
nicht oft und deutlich genug herausgestrichen werden. Das Erlebnis der
Kluft zwischen unserer alltäglichen menschlichen multimedialen Informationsverarbeitung
und den theoretischen und technischen Modellen ist jedenfalls das ursprüngliche
Motiv für das Projekt 'Mythen der Buchkultur'. Im Gegensatz zu meiner
Beschreibung der Buchkultur als typographisches System, in der es ja
um die Bestimmung der Leistungskraft monomedialer, gesellschaftlicher
und technisierter Informationsverarbeitung ging, steht die Erkundung
von Strukturen und Möglichkeiten multimedialer sozialer Informationsverarbeitung
im Vordergrund. Da die theoretischen Grundlagen hierfür unvergleichlich
dürftiger sind, wird es bei Problemverdeutlichungen, tastenden Erkundungen
und Skizzen zu Modellbausteinen bleiben.
(Eine solche Erkundung, ist die Beschreibung von der 'monomedialen zur
multimedialen Erkenntnistheorie' im Kapitel 7 der 'Mythen der Buchkultur')
Wenn wir uns in monomedialen Informationssystemen die Informationsverarbeitung
als linearen Prozeß vorstellen können, kann dies in multimedialen
Systemen bestenfalls ein Sonderfall sein. Ihre andersartige Komplexität
ermöglicht die zeitgleiche Verarbeitung unterschiedlicher Informationstypen,
Parallelverarbeitung. Wenden wir uns lebenden Systemen und sozialen Gemeinschaften
zu, dann erkennen wir, daß die Herausbildungen von multimedialen
Systemen überhaupt erst dann sinnvoll ist, wenn die eingehenden Informationen
tatsächlich parallel verarbeitet werden. Wenn erst gehört, dann
gesehen, dann berührt, dann gerochen etc. wird, und erst nach diesem
Durchlauf Schlüsse gezogen und erst dann gehandelt, womöglich
zunächst mimisch, dann gestisch und dann erst weggelaufen wird, dann
verlieren solche komplexen Organismen ihre Vorteile gegenüber einfachen
monomedialen Systemen. Sie reagieren einfach zu langsam.
Spätestens an diesem Punkt wird deutlich, daß alle multimedialen
informationsverarbeitenden Systeme wie Kommunikationssysteme funktionieren
und deshalb auch als solche programmiert und beschrieben werden können.
Sie verfügen über unabhängig voneinander arbeitende Teilsysteme,
die Informationen parallel verarbeiten. Ich habe das am Beispiel der sensorischen
Aktivität entwickelt, man könnte natürlich auch in anderen
Phasen der Informationsverarbeitung einsetzen.
Aus den drei schon genannten Besonderheiten multimedialer Informationssysteme:
artverschiedene Teilsysteme, unabhängige/entkoppelte Informationsgewinnung,
-speicherung, -verarbeitung und -darstellung, Parallelverarbeitung ergibt
sich eine weitere Anforderung, die für alle Kommunikationssysteme,
nicht aber für die monomedialen Informationssysteme typisch ist:
Die Übersetzung von einem Informatinsmedium in das andere. Findet
eine solche Kopplung der auf den unterschiedlichen Medien eingehenden
und von den verschiedenen Typen von Prozessoren verarbeiteten Informationen
nicht statt, so haben wir kein multimediales System sondern bloß
zwei parallel nebeneinanderher arbeitenden monomedialen Systemen zu tun.
Auf diese Weise läßt sich noch nicht einmal strikte Simultanität
erzeugen. Echte multimediale Systeme verkoppeln die durch die unterschiedlichen
Sensoren gewonnenen Informationen miteinander und sichern durch solche
Abstimmungen einen kongruenten Output.
In der nachstehenden Abbildung sind einige Typen solcher Vernetzungen
monomedialer Informationsverarbeitungen dargestellt.
Der Blick auf die Abbildung zeigt, daß solche Kopplungen
in jedem Fall Beobachtungen zweiter Ordnung erfordern. Es muß eine
Instanz geben, die die gewonnenen unterschiedlichen Informationstypen
beobachten und miteinander vergleichen kann. In der elektronischen Datenverarbeitung
wird dies durch die Übersetzung der unterschiedlichen Informationstypen
in den binären Kode gewährleistet. Daß bei dieser Transformation
von einem Medium in das andere Informationen verloren gehen- und andere
hinzugefügt werden- ist bekannt. In diesem Zusammenhang bedeutet
es mindestens, daß multimediale Informationssysteme keine trivialen
Systeme sein können. Die internen Verarbeitungsprozesse 'zerstören'
die eingehenden Informationen und setzen sie nach eigenen Prinzipien neu
zusammen.
Wie diese Verknüpfung im einzelnen stattfindet, ist eine empirische
Frage. Einige theoretische Möglichkeiten sind in der Abbildung zusammengefaßt.
Im ersten Beispiel ist eine Instanz angenommen, die unterschiedlichen
Informationstypen, z. B: akustische und visuelle in ein neues psychisches
Medium übersetzt. Weiter wird ein Effektor angenommen, der diese
Informationen auch wieder in das akustische und verbale Medium rückübersetzen
kann. Dies scheint, in vereinfachter Form, sowohl die Funktionsweise unseres
Gehirns, als auch elektronischer Informationssysteme wiederzugeben. Die
mittlere Ebene arbeitet in den technischen Systemen nach dem binären
Kode. Die zentrale Bedeutung als Vermittlungsinstanz zwischen den unterschiedlichen
sprachlichen, visuellen, taktilen und anderen Informationstypen hat zu
den kritischen Visionen einer binären Weltsicht und entsprechenden
Verarmung der Handlungsmöglichkeiten Anlaß gegeben.
Bei vielen älteren technischen Systemen, nicht-digitalen Videokameras
etwa, ist die Kopplung zwischen der Ton- und der Bildspur so schwach ausgeprägt,
daß es sich im Grunde nicht um multimediale Systeme handelt. Die
zeitliche Kopplung wird durch den Menschen vorgenommen, der die Stromzufuhr
mit dem Ein/Ausschalten zu beiden Systemen reguliert und diese damit in
einer groben Form parallelisiert. Vor diesem Hintergrund besteht die Bedeutung
der digitalen Revolution darin, einen Transformationsmechanismus für
unterschiedliche Informationstypen bereitzustellen und damit die technische
Vernetzung von monomedialen zu multimedialen Informationssystemen zu
ermöglichen.
Diese Funktion hat in der kulturellen Informationsverarbeitung bislang
der Mensch erfüllt. Akustische und visuelle Informationen werden
etwa in unterschiedlichen Erregungszuständen chemischer Elemente
kodiert- und diese dann in den neuronalen Netzen weiterverarbeitet, was
zu psychischen Reaktionen führt, die wiederum sozial interpretiert
und sprachlich ausgedrückt werden können.
(Wir sind weit davon entfernt, diese Transformationsprozesse gut zu verstehen.)
Ein Blick auf die Vernetzungsstruktur in den multimedialen Informations-
oder Kommunikationssystemen zeigt jedenfalls, daß an irgendwelchen
Stellen besondere Formen mehrdimensionaler Vernetzung, Weichen und Kreuzungen,
die nicht zwischen gleichartigen sondern zwischen unterschiedlichen Ebenen/Informationstypen,
Systemen vermitteln erforderlich werden. Es muß Schaltstellen geben,
die nicht nur mehr als zwei Verbindungen haben, sondern die auch unterschiedliche
Typen von Verbindungen eröffnen. Damit sind wir bei dem Problem multimedialer
Vernetzung.
Mehrfachvernetzung und multimediale Netze
Multimedialität ist nicht nur ein Phänomen unser Sinne und Informationsmedien,
sondern auch der Vernetzung. In kommunikativer Hinsicht bedeutet Multimedialität
mehrdimensionale Vernetzung. Mehrere gleichartige Netze, also z. B. mehrere
Telefonleitungen führen nicht zu multimedialen Kommunikationssystemen,
sondern nur zu einer Mehrzahl von monomedialen Systemen. Man muß
also zwischen Mehrfachvernetzungen (gleicher Medien/Schnittstellen) und
Multimedialität unterscheiden. Während sich monomediale Netze
als zweidimensionale Gitter auffassen lassen, wobei der eine Vektor die
Anzahl der Knoten (Sensoren, Prozessoren, Informationssysteme.....), der
andere z.B. die Zeitachse als Folge von anschließenden Knoten/Schaltungen
angibt, verlangt das Phänomen der Multimedialität höherdimensionale
Modellvorstellungen. Hinzutreten muß als dritter Vektor mindestens
ein solcher, der die Typen der Sensoren, Medien, Informationstypen angibt.
Wenn wir also im geometrischen Paradigma bleiben, dann sind multimediale
Netze Räume. Man kann sie sich als aufeinander geschichtete monomediale
Gitter vorstellen. Diese müssen jedoch auch vertikal 'vergittert'
sein. Es ist deshalb kein Zufall, dass angefangen von Konrad Zuses Vision
des 'rechnenden Raumes' die Raummetapher für die Beschreibung der
neuen Medien immer wieder genutzt wird.
Diese räumliche Vernetzung erfordert vermutlich nicht bei allen,
aber doch bei manchen Knoten qualitativ neue Anforderungen an Selektivität
und Effektivität: Sie können sich um im Bild zu bleiben nicht
nur in der Ebene orientieren, sie müssen auch Sensibilität und
Handlungsmöglichkeiten nach oben und unten besitzen. Mit anderen
Worten: Multimediale Netze setzen multisensuelle Informationssysteme als
Knoten voraus. Diese Knoten, die zwischen den Ebenen vermitteln, müssen
in ihrem inneren Aufbau den sie umgebenen Netzen entsprechen. Ihre Sinnesorgane
müssen auf die sie umgebenden Medien abgestimmt sein und ihre Ausdrucksmöglichkeiten
ebenso. (Natürlich ist auch der andere Argumentationsgang möglich:
Sobald sich multimediale Informationssysteme zusammenschließen,
entstehen kompliziertere räumliche, eben multimediale Netze.)
Diese Vorstellung macht aus einer anderen Perspektive noch einmal deutlich,
warum multimediale Informationssysteme intern differenziert sind: Sie
müssen mindestens über zwei voneinander unabhängige Sensoren/Effektoren
verfügen, damit sie zwischen den Stockwerken, die nach ganz unterschiedlichen
Gesetzen arbeiten, vermitteln können. Genau diese strukturelle und
programmatische Verschiedenheit der Teilsysteme der multimedialen Informationssysteme
(Knoten) macht Kommunikation möglich und notwendig- wenn sich das
System nicht selbst wieder zu einem monomedialen System simplifizieren
will.
Was auch immer also die Forcierung multimedialer Vernetzungen für
Motive hat, im Ergebnis werden die Teilnehmer in diesen Netzen - nicht
alle, aber notwendig manche- zu multimedialen Kommunikationssystemen.
Dies betrifft sowohl die technischen Knoten, also vor allem die vernetzen
Rechner, als auch den einzelnen Menschen, als auch die sozialen Teilsysteme,
die die multimedialen Netze nutzen. Sie müssen über kurz oder
lang Selbstbilder entwickeln, die sie als System von unabhängigen
Prozessoren zeigen, die zeitgleich Informationen gewinnen und verarbeiten
und miteinander austauschen, um auf mehreren Ebenen nach außen zu
wirken. Und sie müssen diese Bilder als Programme bei der Verarbeitung
der eingehenden multimedialen Informationen nutzen. 'Pluralismus' gewinnt
als politisches Konzept in diesem Kontext eine zusätzliche Bedeutung:
Medien- und Vernetzungspluralismus!
So gesehen führt die Beschäftigung mit multimedialer Informationsverarbeitung
und die Entwicklung entsprechender Systeme notwendig auch zu einer stärkeren
Beschäftigung mit Kommunikation. Und zwar fördert sie ein ganz
spezielles Verständnis von Kommunikation: Natürlich geht es
um Vernetzung, aber es geht nicht mehr (bloß) um eine Vernetzung
auf einer (hierarchischen) Ebene. Es geht auch nicht um die Vernetzung
zwischen gleichen Systemen. Im Gegenteil: Als Bedingung der Kommunikation
wird gerade gesetzt, daß die Prozessoren ganz unterschiedliche Informationen
liefern, die der jeweilige Partner aufgrund seiner sensorischen Möglichkeiten
überhaupt nicht wahrnehmen kann. Die Unabhängigkeit des anderen,
wenn wir das Bild einmal auf die soziale Verständigung übertragen,
wird bei diesem Ansatz von vornherein vorausgesetzt. Zweitens wird ein
Kommunikationsmodell erforderlich, das nicht mehr alle Prozesse in ein
geordnetes zeitliches Nacheinander aufgliedert. Der Sinn der multimedialen
Informationsverarbeitung liegt gerade in ihrer Simultanität. Dies
unterstützt Sowohl - Als - Auch - Konzepte und relativiert die Bedeutung
von Linearität und Entweder - Oder - Denken.
Wenn wir uns also mit multimedialer Informationsverarbeitung und Kommunikation
beschäftigen wollen, dann können wir uns nicht auf irgendwelche
aus der Vorgeschichte monomedialer Informationsverarbeitung herrührenden
Kommunikationskonzepten stützen, sondern wir brauchen mehrdimensionale
Konzepte, die Antworten auf die in diesem Abschnitt skizzierten Fragen
geben können.
Solche Konzepte entwickelte die Ökologie. Als Lehre von den Beziehungen
zwischen artverschiedenen Elementen befasst sie sich seit mehr als 100
Jahren mit dem Problem der Multimedialität. Oder anders ausgedrückt:
Multimedialität oder Intermedialität ist nur ein anderer Ausdruck
für Ökologie: Lehre von den Beziehungen zwischen artverschiedenen
Medien.
Zusammenfassung
1. Multimediale Informationssysteme sind intern differenzierte
Systeme. Sie müssen mindestens über
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