| Epistemologische Informationsbegriffe | |
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| Der ontologische Informationsbegriff
erklärt Materie und Information zu unhintergehbaren Grundeigenschaften
unseres Daseins[1]. Information i.d.S. ist
unabhängig von lebenden Organismen und von Menschen schon überhaupt.
"Auch wenn niemand den Baum im Walde zu Boden krachen hört, gibt
es ein Geräusch - und wenn alles Leben auf Erden längst verglüht
ist, wird das Licht und manches andere diesen Transformationsprozeß
speichern."[2] Insbesondere Physiker betonen
i. d. S. daß "Information kein Konstrukt des menschlichen Geistes,
sondern eine Grundeigenschaft des Universums ist." (Ebd.) Kritiker dieser Definition weisen darauf hin, daß irgendwelche Merkmale erst dann als Information angesprochen werden können, wenn sie von einem Subjekt wahrgenommen werden. "Information ist nur, was verstanden wird" faßt Carl Friedrich von Weizsäcker diese Grundüberzeugung zusammen.[3] Beide Positionen haben, obwohl sie sich widersprechen, eine Berechtigung. |
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[1]
Vgl. Giesecke 1991, Abschnitt
'Information und Materie: Philosophische Prolegomena', S. 37ff.
[2] Vgl. Tom Stonier: Information und die innere Struktur des Universums. Berlin/ Heidelberg/ New York usw. 1991, S. 90 [3] Die Einheit der Natur. München 1974, S. 35ff. |