| Politische Konsequenzen des kulturökologischen Ansatzes für Gesellschaft und Unternehmen | |
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Diese Überlegungen haben praktische politische Konsequenzen für die Gestaltung der Informationsgesellschaft, sowohl makroskopisch wie auch mikroskopisch auf der Ebene der multinationalen Unternehmen. Aus kommunikationstheoretischer Sicht sind jedenfalls alle eindimensionalen, nicht ökologischen Modellierungen wie z. B. die Modellierung der Informationsgesellschaft als
zu simpel. Auch auf der Makroebene der Weltgesellschaft
ist nach einer geeigneten Verknüpfung der unterschiedlichen Formen von
Informationssystemen zu suchen, um so ein ökologisches Gleichgewicht herzustellen. |
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| Dabei ist die Erfüllung der ersten Bedingung zwar eine
notwendige, nicht aber hinreichende Bedingung für 2. Die verschiedenen politischen Modelle lassen sich u. a. danach unterscheiden, welche Subsysteme und welche Medien des Netzwerkes bevorzugt werden. Wenn man die Informationsgesellschaft durch den 'Datenhighway' charakterisiert, werden andere Prioritäten gesetzt, als wenn man marktwirtschaftliche soziale Vernetzungen, das Gespräch oder aber biogene Medien in den Vordergrund stellt. Natürlich handelt es sich in jedem Fall um Wertentscheidungen, die sich letztlich nicht wissenschaftlich begründen lassen. |
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| [1] Picot,
A./Reichwald, R./Wigand, R. T.: Die grenzenlose Unternehmung. Information,
Organisation und Management. Wiesbaden 1996, S. 166. |