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In der Evolution einer Biokommunikation stellt die
Verständigung über Duftstoffe einen ersten Versuch dar. Sowohl
der Sendeapparat, der aus einfachen Duftdrüsen oder gar als Nebenprodukt
des Stoffwechsels die entsprechenden Signale bietet, als auch der Empfangsapparat
in den Chemorezeptoren und in den informationsverarbeitenden Zentren stehen
auf unterster Stufe.
Vorteile:
Minimale Mengen eines Duftstoffes können über weite Entfernung,
auch über Hindernisse hinweg und auch bei Nacht, ihre Signale senden.
Ferner: Die ungeheure Vielfalt und Kombinationsmöglichkeit von Düften
erlaubt nicht nur einen Ausweis der Artzugehörigkeit, auch die Feststellung
der Rangordnung im Verband und persönliche Identifizierung sind möglich.
Konvergente Verschaltung mit anderen Sinnesmodalitäten - Tastsinn,
Temperatursinn - ergibt ferner ein spezifisches "Duftmuster".
Nachteile:
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