Zusammenfassung  Axiome der ökologischen Kommunikationswissenschaft
   
Gegenstand der Untersuchungen sind Relationen zwischen Systemen/ Medien und Prozessen - keine einzelnen Elemente. Schwerpunkt der Untersuchungen sind die Relationen zwischen artverschiedenen Elementen, inhomogenen Netzwerken:
  Menschen, Kulturen und andere informationsverarbeitende Systeme als Zusammenspiel artverschiedener Prozessoren (Multisensualität, Parallelverarbeitung ...).
  Kulturen als Netzwerke artverschiedener Kommunikatoren und Medien.
  Kommunikatoren befinden sich untereinander und mit den Medien in Koevolution (Zusammenhang von Sinnen- und Medienwandel).
  Prozesse als Produkt von sich überlagernden Teilprozessen, als Resultat anderer Prozesse.
Die Untersuchungszellen (Medien, Informationssysteme ...) emergieren auf unterschiedlichem Niveau    Notwendigkeit des ontologischen Parameters.
Die Komplexität kultureller Systeme bleibt konstant    radikale Gleichgewichtsökologie    Das Öffnen einer Verbindung bedeutet das Schließen einer anderen (Relais); Ambivalenz; Gewinn und Verlust halten sich die Waage.
  Veränderungen und Entwicklungen werden durch die eigenen Programme (Sollwerte, Normalformen, Identitätskonzepte ...) und durch äußere Prozesse gesteuert, d. h. a. begrenzt     Pendelbewegungen, Fließgleichgewicht, kybernetische Steuerungslehre.
Kulturen und Menschen als 'lebende' Systeme: offen und geschlossen, selbstregulierend und umweltabhängig, selbst- und umweltbeschreibend. Sie stehen in beständigem Austauschprozess mit der Umwelt und legen fest, was Teil von ihnen ist und was zur (fremden) Umwelt gehört    Biosystemtheorie.
  Die Menschen stehen untereinander und mit den übrigen Medien und Kommunikatoren in Koevolution: Zusammenhang von Veränderung von Informationssystemen (Sinnen) und Medienwandel und das Ineinandergreifen der Medien beachten!
  Der Beobachter/ Beschreiber ist Teil des Ökosystems, Teil und Umwelt der Kultur    vgl. a. in Modul 03: 'Kultur 3D' die Zusammenfassung: 'Methodik und Methodologie der kommunikationswissenschaftlichen Kulturanalyse'.
  Zusammenfassung                   Leitfaden                    Schema