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| Schriftzeichen (für Sprachen mit lautlicher
Existenzform) sind das emergente Produkt von akustischen, taktilen und visuellen
Informationen. Sie unterscheiden sich von Elementen einer Zeichnung gerade
dadurch, dass diese in geringerem Maße motorisch routinisiert und
nur in Ausnahmefällen, die dann wieder zu einer besonderen Klasse zusammengebunden
werden können, akustisch gespeichert sind. |
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Geht man vom Tastsinn/Gelenksinn aus, so gibt es keinen Unterschied
zwischen Malen und Schreiben. (Normalerweise unterscheidet man beim
Tastsinn eine aktive Dimension: haptisch und eine passive Dimension:
taktil. |
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| Schreiben und Lesen und deren Produkte, Schriften,
sind beim Menschen also mindestens dreifach gespeichert, als motorische
rhythmische Muster in unseren Muskeln, als ikonische Formen und –
soweit wir phonetische Schriften nutzen – auch akustisch. |