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Die Kommunikationswissenschaft erhält von der Ökologie noch mehr als nur
Anregungen für die Modellierung des Objektbereichs; sie übernimmt auch
erkenntnistheoretische Grundhaltungen, wie beispielsweise die Einsicht,
dass der Forscher bei seinen Untersuchungen mehr oder weniger stark in
das Ökosystem interveniert.
Was die Fragestellungen anlangt, so werden die Grundfragerichtungen der
Medienökologie, nämlich wie die unterschiedlichen Medienarten bei der
kulturellen Informationsbearbeitung- und vernetzung zusammen wirken, durch
die entsprechenden Fragestellungen der biologisch-naturwissenschaftlichen
Ökologie strukturiert.
Schließlich kann die ökologische Kommunikationswissenschaft auch Werturteile,
ethische Axiome der biologischen Ökologie übernehmen, wie z. B. jenes,
dass die Erhaltung der Vielfalt der Arten ein Ziel der kulturellen Praxis
sein soll.
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