Michael GieseckeMichael Giesecke

 

 

 

 

 

 

1949, seit 1982 mit Kornelia Rappe-Giesecke verheiratet, zwei Kinder: Karl (*1983) und Maximilian (*1985)

1956 - 1970 Schulbesuch in Hannover und Lissabon bis zum Abitur an der Leibnizschule in Hannover (math.-naturwiss.) Immer ergänzt duch eine eigenes Curriculum in Religion, Literatur, Philosophie und Kunst.

1970 – 76 Studium der Germanistik, Politik und Soziologie an der TU Hannover und der FU Berlin. Das Studium förderte das Evangelische Studienwerk Villigst. Staatsexamensarbeit über das 'Schreiben und Lesen in den deutschen Schreibschulen des ausgehenden 15. und beginnenden 16. JHs', ausgezeichnet durch das Christian-Kuhlemann-Stipendium der Hannoverschen Hochschulgesellschaft.

1972/73  2. Asta-Vorsitzender der TU Hannover

1976 – 1979 Studien zur Sprach- und Kulturgeschichte der frühen Neuzeit  als Mitglied einer von R. Koselleck am Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld geleiteten Forschergruppe  und als Stipendiat der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.

Gleichzeitig Arbeit in Projekten zur empirischen mikroanalytischen Untersuchung nonverbaler und verbaler therapeutischer, instruktiver u.a. Kommunikation im Kindergarten und anderen Praxisbereichen. (Leitung Dr. Karin Martens, unterstützt durch die VW-Stiftung)

1979 – 1980 Wissenschaftlicher Mitarbeiter (DFG) am FB Sozialwesen der GH Kassel. Forschung und Lehre zu Einzel- und Gruppentherapien und zu Supervisions- und Balintgruppen in Kassel, am Institut für Psychosomatik der Universität Gießen (‘Analyse des Sprachverhaltens psychosomatischer Patienten’) und am Lehrstuhl für Psychotherapie der Medizinischen Einrichtungen der Universität Düsseldorf (Prof. Dr. A. Heigl-Evers, Prof. Dr. Dr. U. Rosin). Fortbildung in verschiedenen Beratungsansätzen.

Ab 1981 Mitarbeiter und später Hochschuldozent (1989) an der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft im Fach Linguistik (Pragmatik, Sprachsoziologie und -geschichte) der Universität Bielefeld,

1984 Promotion über  die Methodologie empirischer Sozialforschung.  Druckfassung 1988 unter dem Titel 'Die Untersuchung institutioneller Kommunikation'. Erweitert hier lesbar

1988/89 Projekt ‚Veröffentlichung und Datenschutz in historischer Perspektive’, gefördert aus Mitteln der Universität Bielefeld.

1989 Habilitation (Sprach- und Kommunikationswissenschaft) über den medien- und kommunikationsgeschichtlichen Umbruch in Europa im 15. / 16. JH. Nenia Legendi: Sprach- und Kommunikationswissenschaft.  Erweiterte Habilschrift 1991 unter dem Titel 'Der Buchdruck in der Frühen Neuzeit' erschienen. Promotion und Habil.schrift ausgezeichnet durch die Westfälisch-Lippische Universitätsgesellschaft.

1989/90 Vertretung der Professur für Deutsche Sprachgeschichte an der Katholischen Hochschule Eichs

tätt.

1991/92 Projekt ‚Behandlung der Neuen Technologien im Unterricht der allgemeinbildenden Schulen’  (Niedersächsisches Kultusministerium / Landesinstitut für Fort- und Weiterbildung)

1993 Professur für ‘Kommunikationslehre‘ im der Universität Hannover. Entwicklung eines Curriculums für die Vermittlung kommunikativer Schlüsselqualifikationen an Ingenieure und Naturwissenschaftler. Forschungen zur kulturgeschichtlichen und psychologischen Dynamik der Beziehung 'Mensch - Pflanze' und von gartenbaulichen Tätigkeiten. Gruppendynamische Trainings und Supervision von Praktikern. 

1996 Abschluß der mit K. Rappe-Giesecke durchgeführten Langzeitstudie (1979-95) über die ‚Supervision als Medium kommunikativer Sozialforschung’.

Seit 1999 Lehrstuhl für Vergleichende Literaturwissenschaften mit den Schwerpunkten Kultur- und Medientheorie, Mediengeschichte an der Philosophischen Fakultät der Universität Erfurt. Zu gleichen Teilen Lehre in der Literatur- und in der Kommunikationswissenschaft.

gemeinsam mit Willi Dorner (Choreograph),gefördert von den ‚Wiener Festwochen’, Aufführungen im Rahmen der Internationalen Tanzwoche Wien (6.- 10.08.)

–Poetologie digitaler Texte’ in Kooperation mit dem WZ Kulturforschung der Uni Kassel, gefördert durch die Stiftung Brückner-Kühner , die Uni Erfurt und (2001) durch die DFG  <http://www.p0es1s.net/poetics/start.html>

der Buchkultur zu den Visionen der Informationsgesellschaft’ (Buch/CD-ROM/web-Projekt mit dem Suhrkamp Verlag)  <http://mythen-der-buchkultur.de>

Projekte zur internetgestützten Wissensvermittlung  (WaKo3D) , gefördert durch das BMBF und  zu ‚Design und interaktive Gestaltung von datenbankgestützten Lehr- und  Lernmaterial’, gefördert aus Mitteln der BfA und der Universität Erfurt. Beteiligung an verschiedenen Forschungsverbunden zur ‚Lernkultur im Medienzeitalter’
Vgl.: <www.kommunikative-schluesselqualifikationen.de>

2004 - 2008 Studien zur kulturvergleichende Mediengeschichte, u.a. gemeinsam mit Shiro Yukawa zu Parallelen und Divergenzen 

Entdeckung

der Einführung und Ausbreitung  typographischer und anderer Druckverfahren 

zwischen Japan und Deutschland.

(zusammengefaßt in: 'Die Entdeckung der kommunikativen Welt', Frankfurt 2007)

ab 2004 Lehre und Forschung zur digitalen Fotographie und zum neuen Medium der Fotobücher. Eigene fotographische Praxis.

2005 - 2009 Antragsteller und Mitarbeit im Graduiertenkolleg „Mediale Historiographien“ (DFG) der Universitäten Weimar, Erfurt und Jena.

Durchgängige Arbeit an  einer posttypographischen Erkenntnistheorie unter dem Oberbegriff Triadisches Denken ; vgl.: Neues Triadisches Denken

 

ab 2005 Das Neue triadische Denken wird in dem Projekt. 'Goethes Italienische Reisekur - Eine Selbsttherapie und Karriereplanung 1786-1788' beispielhaft dargestellt. Vgl. die neuere Version pdfGoetheKur_Lang.pdf

2010 Verabschiedung aus  den universitären Institutionen

2011 Sozialarbeit und  außerfamiliäre Sterbebegleitung

2012 - 2018 Renovierung eine Dreiseitbauernhofs (gegr. um 1790) mit vorwiegend alte pdfHandwerkstechniken; In bewährter Gemeinschaftsarbeit mit Kornelia Rappe-Giesecke Rekultivierung einer Streuobstwiese mit alten Sorten vor allem von Birnen. (Birnenrenaissance.de, ;Gemüsegarten zur Selbstversorgung

2018 ff Wiederaufnahme der wissenschaftlichen Arbeit am Projekt Neues Triadisches Denken®  (NTD®). Einbau des Denkens als eine Praktik neben dem Wahrnehmen und Handeln in ein triadisches Modell der Praxis. Die Fortschritte sind auf 

www.triadische-praxis.de  vor allem im Lexikon zu besichtigen.

 

 

 

pdf Biographie Kurzfassung 29.96 KB

pdf Biographie ausführlich 62.96 KBTriadische Praxis